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Der Fall Wiedemann

25.April 1510


Der Kretschmar Hans Wiedemann gilt zu diesem Zeitpunkt als ein Geächteter. (Ein Geächteter, auch Vogelfreier, verlor seine Rechte. Frau und Kind eines Geächteten wurden rechtlos, bzw. als verwaist und verwitwet erklärt.)
Hans Wiedemann wird am Folgetag des 25.April 1510 erschlagen auf seinem Feld vorgefunden. Simon Czeppil, der Dorfpfarrer, sein Bruder (Name unbekannt) sowie der Glöckner (Name unbekannt) werden des Mordes verdächtigt.
Die Gebrüder Czeppil und der Glöckner wurden in Görlitz von der Anklage freigesprochen. Wer genau wen, wann verletzt hat, bleibt unklar. Hans Wiedemann sollte als „gemordeter ächter” (erschlagener Voglefreier) auf dem Felde unbegraben liegen gelassen werden.
Nicol (Nikolaus, Nickel) von Gerßdorff nahm den Leichnam an sich und verwahrte ihn 6 Wochen lang in einem Kohlekorb, bedeckt mit Sand auf. Weil Nickel von Gerßdorff damit widerrechtlich handelte und mit seiner Handlung seine Verachtung für das Görlitzer Gericht zeigte, wurde er selbst geächtet. Königliche Richter jedoch hoben die Acht auf, weil sich Nickel von Gerßdorff frei kaufen konnte.

Wiedemann wurde am 14.September beerdigt. Sein Tod bildete die Anstoß zur Recherche für den Roman und seine Geschichte (unter dem erfundenen Namen Christoph Rieger) wird hier erzählt.

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