Dryas Verlag präsentiert Ivonne Hübner
  Die Autorin   Die Bücher   Stimmen zum Buch   Dryas Verlag   Startseite
  Leserstimmen   Pressestimmen

Leserstimmen


Im Land der Sümpfe

Nachricht vom Juni 2011
Gerne lese ich historische Romane; nicht zuletzt durch die Ahnenforschung, die mich weit über das Mittelalter hinaus geführt hat, habe ich diese Möglichkeit entdeckt, um die "staubige" Geschichte mit Leben zu erfüllen. Seit unserer freiwilligen "Umsiedlung"aus Baden Württemberg nach Nordbrandenburg liegt mir auch die Geschichte unserer neuen Heimat am Herzen. Auf der Suche nach geeignetem Stoff bin ich auf das Buch "Im Land der Sümpfe" von Ivonne Hübner aufmerksam geworden.
In den wenigen Tagen seit ich das Buch in die Hand genommen habe, lebe ich mit Erik und seinen Gefährten. Das ist mir selten bei einer Geschichte passiert. Ich versuche mich in die Lage, Empfindungen und Erlebnisse des jungen Ukranen rein zudenken, was mir die Autorin mit Ihrem erfrischenden, gefühlvollen Schreibstil auch sehr leicht macht. Alle Achtung; dieser Schreibstil voll Empfindungen, Tiefgang und genial eingeflochtenen Wissensquellen beeindruckt bis zur letzten Seite. So macht Landesgeschichte Spaß und nachdenklich zugleich. Die lebhafte Hineinnahme in den Alltag der Ukranen und vor allem in das Handeln, aber auch Denken des Erik, die Not der Menschen während der Wendenkreuzuges und der überlebenskampf, machen nachdenklich und betroffen ob unserer Geschichte. Lassen Scham aufkommen, was sogenannte "Christen" Menschen antun, sie zu "missionieren". Ja vor allem die Scheinheiligkeit der Herren, mit der sie ihre Macht ausbreiten und über Leichen gehen wird hier nicht anklagend, aber doch ernsthaft mahnend, aber auch mit einem Augenzwinkern geschildert, ja miterlebt.

Herr Werner Schäfer aus Rheinsberg

Nachricht vom Januar 2011
Nicht nur Drogen bewirken Wunder, wenn es darum geht, dem Alltag zu entfliehen und sich selbst für ein paar Stunden zu vergessen. Nein, auch ein satter "Reise in's düstere Hau Drauf-Mittelalter"-Roman vermag es, ähnliche Parallelwelten zu erschaffen. so zum Beispiel "Im Land der Sümpfe", der mittlerweile zweite Roman der an vorderster Mediäval-Front einzelkämpfenden Ivonne Hübner. Und zu bieten hat dieser so Einiges. Im Gegensatz zum Erstling "Teufelsfarbe" kann "Im Land der Sümpfe" mit einer weitaus gelungeneren Covergestaltung, einer interessanteren Thematik sowie einem deutlich gereiften Schreibstil trumpfen. All diese Faktoren führen unweigerlich dazu, dass sich die Leselust von der ersten bis hin zur letzten Seite konstant aufrecht erhält und nicht etwa durch langweilige Lückenfüll-passagen zu reflexartigen Gähnattacken mutiert. Ja, Lust am Lesen und auch am Miterleben. Ob nun Männlein oder Weiblein, Christ oder Heide, Geschichtsfreak oder einfach nur Träumer. Für jeden ist hier etwas dabei und keiner wird sich beim Seiten wälzen in seiner Rolle oder Profession benachteiligt fühlen.
Beginnend mit einer recht unromantischen Trennung zweier junger, sich liebender Menschen, beschreibt der Hauptteil des Romans das nun folgende schicksal beider. In ungewohnten, neuen Umgebungen reifer, erfahrener und auch resignierender werdend, versuchen sich die Hauptakteure durch ihr neues, unerfülltes Leben zu schleppen, stets durch die schmerzenden Gedanken an den Verbleib des Anderen gequält. Und nicht nur das, auch die Macht ihrer Peiniger lässt das urplötzliche Erwachsen sein als eine nie enden wollende Tortur erscheinen. Die Allgegenwart des triumphierenden Christentums und ihrer unnachgiebigen Diener - deren Dispute sehr detailliert und stellenweise recht amüsant wiedergegeben werden - trägt nicht gerade zur Glücksfindung der zwei gebrochenen Herzen bei, lässt vielmehr den imaginären Käfig weiter und weiter gedeihen. Dies führt letzten Endes gar so weit, dass sich selbst der Leser in einer partiell fortgeschrittenen Depression wiederfindet, welche die Autorin im Schlußteil ihres Werkes jedoch durch viel Geschick und Gerissenheit zunichte macht. Dass Liebe nicht nur in der Phantasie, sondern auch im Roman funktioniert, wird hier auf wirklich gelungene Art und Weise bewiesen. "Im Land der Sümpfe" kann es locker und ohne sich dabei zu weit aus dem Fenster zu lehnen mit momentan angesagten Bestseller-Romanen aufnehmen, schafft es problemlos einen gesunden Mix zu brauen, ohne sich dabei in einem Extrem zu verlaufen: den Leser mit zu vielen Fakten zu penetrieren oder einen neuen Schnulzen-Kitsch-Kult loszutreten. "Im Land der Sümpfe" ist etwas für's Herz und auch für's Hirn, etwas, was einen jeden ansprechen wird, welcher von sich selbst behaupten kann, ein einfühlsamer und auch interessierter Mensch zu sein.

Herr M. aus Dresden

Nachricht vom November 2010
Nachdem ich vor zwei Jahren mit großem Interesse und zunehmender Begeisterung das erste Buch „Teufelsfarbe“ von Ivonne Hübner gelesen habe, habe ich mit Spannung den zweiten Roman der Autorin erwartet.
Ich lebe seit über 40 Jahren in der Lausitz, der Heimat der Sorben, deren Wurzeln wir in der Geschichte der Slawen, die im 2. Werk von I. Hübner den Mittelpunkt des Geschehens bilden, wieder finden. Mit großer Sensibilität beschreibt die Autorin die Liebe zwischen Fjäder und Erik, die umso beeindruckender durch die sparsame Sprache wirkt.
Und sie hat eine gute Balance zwischen umfangreichen sachkundigen Ermittlungen der Geschichte der Slawen vor Jahrhunderten sowie der grausamen Verfolgung der sogen. Heiden durch die christlichen Kreuzfahrer und der Liebesgeschichte gefunden. Eigentlich ist es die Geschichte eines Glaubenskrieges in dem die Kirche den heidnischen Slawen mit großer Gewalt und Grausamkeit den christlichen Glauben aufzwingen will.

Ein sehr gutes Buch und ich würde mich freuen, wenn es Fortsetzung dieser Geschichte gäbe.

Lieselotte Resler, 15.11.2010

Teufelsfarbe

Sehr gut gefiel mir, dass auch nachdem der Held und die Heldin sich ineinander verliebten, er nicht zum sanften Galanten stilisiert wurde, sondern die Heldin nicht selten weiterhin vor den Kopf stieß. Das ist einer der Punkte, der (ebenso wie die glaubhaft normalen Hauptfiguren und das wider Erwarten unglückliche Ende) Ihr Buch von der Historienmassen- ware wohltuend unterscheidet. Auch realistisch und schön fand ich die Beschreibung des Innenlebens der Helden und der dörflichen Natur. Die Sprache: verwoben aber nicht schwülstig.
Frau J. Hofmann, Dresden
 
Endlich ein Buch, in dem das Wort "Hinterteil" nicht nur zweimal vorkommt ;-) ... wirklich sehr, sehr stark! Weiter so - mit Biss!
Ronald Michler, Dipl. Archiv. Dresden
 
Mit großem Interesse habe ich deinen Roman gelesen. Mit der Wagnerin habe ich mitgelebt. Es ist dir gelungen, diese Person und ihre Liebe zum Rieger lebendig werden zu lassen. Die Offenheit, ob es Liebe ist, die Eingebundenheit ihres Lebens und Denkens in die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, das Anrührende der körperlichen Beziehung der beiden, das ist dir sehr gut gelungen! [...] Die Stärke deines Buches: der Inhalt fesselt immer mehr. Sehr gut hat mir auch getan, wie die beiden Protagonisten lernen, immer offener miteinander zu kommunizieren, sodass der Rieger letztlich das schlimmste auch aussprechen kann. [...] Margarete ist sehr mutig, ringt um Klarheit, bringt Die Menschlichkeit zwischen sich und Christoph voran, steht zu ihren Gefühlen und hält offene Fragen aus, ist eine Frau, die in unserer Gegenwart ihren Weg gehen und Wärme ausbreiten würde. [...] An Margarete bleibt etwas unabgegolten...
Herr Pfarrer H. Törne, Buchholz O/L
 
Schicken Sie gerne Ihre Meinung zu "Teufelsfarbe" an:
info (at) dryas.de
 
Impressum: Dryas Verlag, Oldenburg