Dryas Verlag präsentiert Ivonne Hübner
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Aus der Schreibwerkstatt

August 2011

Fortsetzungsband «Im Land der Sümpfe»

Die Kreativpause war erfrischend und notwendig gewesen. Ein Titel für die Fortsetzung von Eriks und Fjäders Schicksal ist gefunden, den ich öffentlich noch nicht nennen möchte, für den Fall, dass es doch noch Änderungen gibt.
Das Skript ist nun endgültig fertig, doch trennen kann ich mich noch nicht davon, zu süß ist die Versuchung, den einen oder anderen kniffligen Dialog, die Politik des 11.Jh. betreffend zu vereinfachen, zu kürzen, oder in andere Münder zu legen. Ein Gewinnspiel bei Lovelybooks brachte mir zwar nicht den ersehnten letzten Satz, aber Anregungen für das schwierig zu gestaltende Ende. Es sei so viel verraten: es wird alles gut.
Meine Leser erwarten, dass Erik und Fjäder auf ihrem Weg weiter begleitet werden. Die nächsten Jahre werden zeigen, wie enttäuschend es empfunden wird, wenn sich diese Erwartungen als kaum befriedigt herausstellen. Eine etwas zentralere Rolle, als es noch im Februar diesen Jahres und vor meiner Pause abzusehen gewesen war, stellt Friedrich I, Barbarossa und sein Mailand-Feldzug dar. Aber ich hoffe, dass dennoch der Charme um das Land in den Sümpfen aufrecht erhalten werden konnte. Ich las Dagmar Trodlers Roman «Die Waldgräfin», erschienen 2001. Ihr Erik, ein Heide, gebrandmarkt vom Vater der Frau, in die er sich verliebt ... meine Lovelybooks-Rezension gleicht wohl einem Geständnis, nichts aus Trodlers Geschichte entnommen zu haben, denn das Buch entdeckte ich erst diesen Sommer und hat so viel von Erik und Regine. Aber immer häufiger begegnet mir der Name Erik. Auch aus diesem Grunde bin ich froh, mit der Fortsetzung von «Im Land der Sümpfe» mit Erik ziemlich aufgeräumt zu haben.

Literatur:
«Blutrote Lilien» Kathleen Weise/ «Die Waldgräfin. Die geheime Pforte» Dagmar Trodler/ «Straße der Sterne» Brigitte Riebe

Musik:
Agnes Obel, Muse, Coldplay

Mai 2011

Lesung in Schleife Mai 2011
zwei Handvoll älterer Herrschaften, aber aufmerksam, fragelustig

... Aus dem Frühjahrsurlaub wurde dann nichts ...
Als ich mit der liebenswerten Frau Panoscha vom Sorbischen Kulturverein in Schleife, nahe Weißwasser einen Termin für die Lesung vereinbarte, meinte sie, der Freitag, der 13. wäre wohl nicht so gut, oder? Ich erwiderte: ich bin nicht abergläubisch, wir machen das schon. Im Nachhinein bin ich froh über diesen Termin. Das war das letzte Mal, dass ich meinen Großvater lebend sah. Mein treuester Fan, mein Unterstützer und Mutmacher.
Eine Woche nach der Lesung in Schleife stand sein Herz still und ich bin so glücklich, dass ich ihn lachend und interessiert und beredt wie eh in Erinnerung behalten darf.
Die Lesung war nicht gut besucht, zwei Handvoll älterer Herrschaften, aber aufmerksam, fragelustig und auch sonst ... lustig. Ich las eigentlich nicht, sondern erging mich in einem dialektischen Vortrag mit den älteren Damen und Herren, die alle so viel gesehen und erlebte haben, dass ich mit meinem bisschen angelesenen Wissen kaum trumpfen kann. Dieser Blog gilt also meinem Großvater, von dem ich das Fotografieren und das Beobachten gelernt habe und dessen Buch zu schreiben ich einfach zu lange aufgeschoben habe und nun ohne ihn tun werde - demnächst. Er lehrte mich, mir Dinge der Vergangenheit zu merken, zu hinterfragen, in Frage zu stellen und wieder und wieder nachzufragen, nicht locker zu lassen, wenn andere schon lange die Augen verdrehen bei den ewig wiederkehrenden Fragen.
Danke.

In stillem Gedenken, in tiefer Trauer und schmerzhaften Abschied von Werner Hübner.

Es folgt eine Kreativpause.

April 2011

Lesung in Lychen April 2011
«Im Land der Sümpfe», gelesen im Land in den Sümpfen

Die Lesung in Lychen. 08.04.2011.
Eine Lesung ganz eigenwilliger Couture, möchte ich sagen. Zunächst einmal ist Lychen ein fantastischer Flecken Erde. Sumpf, wohin das Auge reicht. Mein Begleiter staunte nach jeden 10 zurück gelegten Metern über die Schönheit schlichtem Sumpflandes. Ich sag da nur: da kenne ich einen Superroman! ;-) Wir nahmen das Aprilunwetter Richtung Norden, das am selben Abend noch mit dem Jahresunwetter betitelt wurde und auf der Autobahn in der Nähe von Rostock eine Massenkarambolage forderte und kamen über Irrwege durch Lychen dann auf dem Biwakplatz an. So nennt sich ein Jugend- und Freizeitzentrum (Zentrum ist eigentlich zu viel gesagt, es ist eine Jugendherberge an einem idyllischen Waldsee mit Camping- und Lagerfeuerplatz, Spielplatz, verführerischer Liegewiese und - das am meisten - Wald)
Dort begrüßte uns Christoph Thum, den ich von stund ins Herz schloss. Im Rahmen eines Seminars sollte meine Lesung ins Programm eingebettet sein. Alles verzögerte sich irgendwie nach hinten. Ich schwer von einer Grippe in Mitleidenschaft gezogen, die Thermoskanne Tee stets am Manne, auch das Antibiotikum, vergaß für ein paar Stunden den ätzenden Schulalltag, meine lauten Schüler, vergaß auch meine braven Schüler, vergaß Klausurstapel, Materialbestellungen, vergaß so viel und war sehr eingelullt von Christophs Wissen und seinen Erzählungen ... die erste Amtshandlung galt dem Feuerholz holen, denn wir wollten im Erdloch lesen und dort ein schönes Feuer machen. Lesen sollte ich ca. 19:00 - ich bin das viel zu spießig angegangen, wie man das von öffentlichen Lesungen in Bibliotheken so kennt: pünktlich anfangen, der Kunde ist König. Das war in Lychen viel entspannter. Um 19:00 las ich nicht. Um 20:00 Uhr auch noch nicht.
Die Erdhöhle räucherte uns aus, weil das Brennholz zu feucht war. Wir zogen zunächst um auf den Campingplatz. Das war den Hörern zu kalt, die den ganzen Tag schon im Rahmen des Naturseminars «Fortbewegung in der Natur» gepaddelt waren.
Also zogen wir um in ein großes Zelt, wo die ca. 35-40 Seminarteilnehmer Platz hatten. Ich immer mit meinen Utensilien hinterher. Irgendwann, ich denke, es war gegen 21:00, waren dann alle gebettet und vermummt und dann ... begann die schönste Lesung, die ich bis dahin geben durfte: «Im Land der Sümpfe», gelesen im Land in den Sümpfen bei Kerzenlicht (und Taschenlampe) fernab von Elektrizität. Ich wäre eine gar schreckliche Lehrerin, wenn ich mich nicht auf derlei Widrigkeiten vorbereitet haben würde. Also entrollte mich mein liebevoll gemalten Plakat mit der Landkarte vom Land in den Sümpfen aus und hielt dort mehr ein Seminar als eine Lesung, erläuterte, las, erklärte, zeigte auf der Karte, wurde gefragt, etc. Das war Schule mal anders. Außerschulischer Lernort und alles, so wie man es auch in der Schule gewohnt ist: einige schliefen ein, andere blieben bis lange nach dem Lesung. Ich denke, so 0:00 Uhr waren wir im Bett. Beizeiten am Morgen verabschiedeten wir uns von Christoph, nahmen uns vor, noch im Frühjahr wieder zu kommen, dann nur für Urlaub.

Viel Energie tankten wir von diesem einen Abend und dem darauffolgenden Tag im Land der Sümpfe. Ich wurde schnell gesund.

Februar 2011

Lesungen und Interviews:
«Im Land der Sümpfe»: Lesung Torgelow. Es ist immer erhebend, an den Orten zu lesen, die auch Handlungsort sind. Ein sehr dankbares, aufmerksames und interessiertes Publikum, Herr Schubert sehr zuvorkommend, zeigte mir das Projekt «Urkanenland» und «Castrum Torgelowe» im Anschluss an die Lesung Führung in einer Privatführung, sehr beeindruckend und mit wahnsinnig viel Liebe und Hingebung konzipierte, auch pädagogisch sehr gut strukturierte Museen und Erlebnisstätten. Die bisher schönste Lesung von allen überhaupt, die Atmosphäre war fesselnd.
Im Hotel geblieben, am Tag darauf Wanderungen durch die Uckermark, ja da hab ich nichts Falsches geschrieben in «Im Land der Sümpfe». Chorin besichtigt, enttäuscht von den Ausstellungen, beeindruckt von der Buchhandlung.

Interview für Lovelybooks abgeschickt. Ist jetzt hier zu lesen.

Sümpfe-Fortsetzungsband
Winterschlaf

«Damastweber»:
Mühsame Kleinarbeit, aber gutes Vorankommen. Weiter Komprimieren, kürzen, kürzen, kürzen. Kürzen macht immer keinen Spaß. Neue Szenen dazu schreiben, oder alte ausarbeiten umso mehr. Die Helden passen jetzt wie Deckel auf Topf oder Latsch auf Bommel, das war vorher noch nicht so, da war einem gar nicht klar, wie diese Liebe funktionieren kann unter den Voraussetzungen, aber das habe ich mich bei Christoph und Margarete auch schon gefragt.

Fachliteratur:
Uniformen, alles mögliche über Uniformen, Verschiedenes im Internet, so gut wie nichts in den Bibliotheken

Musik:
Für Damastweber: Sia, Simone White, Vienna Teng, Fiona Apple, Martha Wainwright, Maria Mena, Dear Reader, Allessi's Art, Emely Jane White; Lizz Wright; Sophie Zellmanie

Januar 2011

Lesung in Torgelow Januar 2011
In Eriks Heimat, im Ukranenland

Ich war sehr aufgeregt. Ich bin immer am aufgeregtesten, wenn ich dort lese, wo die Kooperation mit dem Verlag und die Spendenaktion mündet. Das war schon mit «Teufelsfarbe» und der Wehranlage in Horka so.
28.01.2011 14:00 Uhr. In Torgelow wurden wir herzlich aufgenommen. Herr Schubert vom Verein «Ukranenland» Torgelow nahm mir meine Nervosität und war sehr interessiert daran, die Zusammenarbeit harmonisch zu gestalten. Das gelang ihm sehr gut. Die Lesung war sehr gut besucht, denn die Mitarbeiter waren ganz offenkundig neugierig und während ich las, hörte ich um mich herum, wie sich die Damen den Verlauf der vorgelesenen Passagen zuraunten, das fand ich witzig. Die Lesung schloss zwei Stücke der Uckermärkischen Geschichte, das war mir so bewusst auch nicht. Das «Ukranenland», also das nachgestellte Slawendort außerhald der Stadt und das christliche Lager innerhalb von Torgelows Stadtmauern, durch die Uecker verbunden und mittels Drachenbooten zu erreichen, entsprechen dem 10./11., bzw. dem 13. Jh. «Im Land der Sümpfe» schließt also die Christianisierungspolitik Albrechts von Askanien und Heinrichts dem Löwen im 12.Jh. Das passt wie die Faust aufs Auge (ums mal mit dem Vokabular meiner Slawen-Haudegen zu sagen) und hier muss eine viel intensivere Zusammenarbeit geschehen. Vielleicht geht das auch mit dem Fortsetzungsband. Ja, wird es denn einen Fortsetzungsband geben - die mir am häufigsten gestellte Frage. Ich lächele geflissentlich. Kann ja nicht in die Zukunft sagen, was das Verlagswesen noch für Veränderungen durchmacht. Wie dem auch sei.
Nach der Lesung saßen wir sehr lange mit Interessierten beieinander, und so lange, wie es hell war, führte Herr Schubert meine Begleitung und mich über das Gelände des «Castum Torgelowe» und ich staunte nicht schlecht, wie viel sich seit meinem letzten Besuch vor beinahe 4 Jahren verändert hatte. Auch die Ausstellungsräume, die im Aufbau und in der Gestaltung sind, präsentierte mir Herr Schubert ganz stolz. Ich denke, so gegen 20:00Uhr bezogen wir unser Hotel. Am folgenden Tag ging es noch zu den Uckerseen, die ich seit den ersten Recherchemonaten im Jahr 2007 nicht mehr besucht hatte und dann noch zum Kloster Chorin zwecks Recherche für den Fortsetzungsroman.

«Damastweber»:
Fertig.
Der Schluss ging ganz leicht zu ändern, nachdem ich vorn so viel ausgebügelt habe. Kapitelklammern noch etwas stringenter gefasst, damit die Kapitelmischung am Anfang nicht wie zufällig wirkt. Skript dem Verlag vorgelegt.

Sümpfe-Fortsetzungsband
Von Jaxa nichts Neues. Aber schreibe ihn jetzt Jakza, weil es die Quellen so überwiegend tun. Wieder von vorn begonnen.
Begonnen, Nachwort zu schreiben, Fülle an Bekenntnisse zu Jakzas Person und die erfundenen Details sprengen womöglich den Rahmen, sodass dies dann zu gegebener Zeit auf die Homepage kommt. Noch konnte ich nichts über Jakzas diplomatische Verhältnisse zum Boleslaw Kraushaar finden. über den Polenkönig ist ohnehin wenig zu lesen, was gut für den Roman ist, aber schlecht für die Nacharbeit, denn wie sich bei «Im Land der Sümpfe» herausstellt, wollen es einige Leser ganz genau haben mit all den Quellen und den Dichtungen. Auch noch nichts Ergänzendes zu Jakzas Familienstruktur gefunden, lässt zwar Spielraum für Erfindungen, fundiertes Material wäre mir lieber, sonst wird es zu erfinderisch. Sehr leichter Lesfluss bis zum dritten Großkapitel, hier etwas langweilig wegen Chronologie, aber Geschichte ist eben manchmal langweilig.
Bleibt dabei: Eroberungszug nach Italien, 1158.

Lesungen und Interviews:
Fragefreitag bei Lovelybooks.
Panne mit dem Termin, der war nicht für 18.02., sondern 18.03. geplant. Kommunikationslücke. Hatte dennoch gut mit Schreiben zu tun, was die Leute wissen wollen, ist Wahnsinn.
Fragen-Top: Wo schreiben Sie? Was brauchen Sie zum Schreiben (Kaffee, Zigaretten, Süßigkeiten o.ä.)?

Literatur:
Fachliteratur: Jakza von Koepenick (siehe Dezember) Belletristik: Victor Hugo «notre dame paris»; Der grüne See

Musik:
Für Sümpfe-Fortsetzungsband: Joanna Newsome, Coldplay, Muse, Loreena Mc Kennith
Für Großschönau-Skript: Sia, Simone White, Vienna Teng, Fiona Apple, Martha Wainwright, Maria Mena, Dear Reader, Allessi's Art, Emely Jane White, Lizz Wright, Sophie Zellmanie

Dezember 2010

Sümpfe-Fortsetzungsband

11.12.2010 –fertig, schöner Schluss.

Chronik von Antwerpen eröffnet eine ganz neue Wendung bezüglich Jacza von Koepenick Hier darf man ja nichts verraten.
Münzgeschichte (SUHLE) gibt Auskunft über Wichmann von Seeburg, eher unspektakulär. In Michendorf wurde eine Münze des Sohnes Albrechts des Askaniers gefunden –das ist so unglaublich nah! (Michendorf wird als der wichtigste märkische Fund aus der Mitte des 12.Jh. gehandelt)

Rückschlag: H. LUDAT: Legenden um Jaxa von Köpenick, Leipzig 1936, zwar per Fernleihe bekommen, aber weder kopierbar, noch ausleihbar. Keine Zeit, zum Lesen in der Bibliothek, denn schon nach Weihnachten geht der Titel zurück. Schade.
Skript erstmal auf Eis. Großschönau-Skript:

Neueste überarbeitung begonnen –die 8. oder 9.?

Sehr gutes Vorankommen, sehr viel Mut zum sehr viel Kürzen. Dialoge gelockert. Sachlogische Abfolge muss noch weiter aufs Wesentliche komprimiert werden. Recherchefahrt für Anfang Juni 2011 geplant. Archiv-Material zur Einsicht bestellen!
Die im Juni 2010 raus genommenen Schloss-Kapitel wieder rein genommen, spielt schließlich 1830, mitten in der Romantik. Der Held und die Heldin finde ich nach wie vor sehr gut gezeichnet, was schon mit der ersten Version, Oktober 2007 stand.

Unter www.brandt-krieger-r.de/ahnen_html endlich eine verwandtschaftliche Erschließung von Lieskes Tocher und Haeblers Ehefrau, deren Name sonst nirgendwo zu finden gewesen war. Wieder angestrengtes Nachdenken über geeigneten Titel; Verlagsvorlage für Ende Winter, Anfang Frühjahr vorgenommen.

Fachliteratur:

Für Sümpfe-Fortsetzungsband

  1. Wieder einmal die «Bibel» PARTENHEIMER: Albrecht von Askanien, Jaxa von Köpenick und die Brandenburg
  2. MIEHE, Martin: Wer war Jaxa
Für Großschönau-Skript
  1. «Bei uns entdeckt», mdr-Ausgabe
  2. «Oberlausitz», Brockmann-Edition

Belletristik:

  1. Jakob HEINE: «Herr Jensen steigt aus», «Mein erstes T-Shirt»
  2. Herta Müller: «Atemschaukel»
  3. Georg Hermann: «Spielkinder»
  4. Yadé Kara: (wieder einmal) «Selam Berlin»

Musik:

Für Sümpfe-Fortsetzungsband: Coldplay, Muse, Loreena Mc Kennith
Für Großschönau-Skript: Joanna Newsome, Sia, Simone White, Vienna Teng, Fiona Apple, Martha Wainwright, Maria Mena, Dear Reader, Allessi's Art, Emely Jane White, Lizz Wright, Sophie Zellmanie

November 2010

Sümpfe-Fortsetzungsband

Wieder zurück zu Start –die 4. überarbeitung (falls ich mich nicht verzählt habe).
Wichmann von Seeburg nun doch wieder verdrängt, das passte nicht. ABER Otto von Wittelsbach entpuppt sich mithilfe von DICKINGER, Christian (Die schwarzen Schafe der Wittelsbacher) und NöHBAUER, Hans F. (Die Wittelsbacher) als sehr imposante Figur, welche ich mir als Antagonisten sehr gut vorstellen kann. Habe auch die großen einzelnen Teile etwas komprimiert, die erste Hälfte fügt sich so viel besser zusammen. Liest sich sehr geschmeidig!

«Im Land der Sümpfe»:
Die ersten Lesungen: sehr unterschiedlich, die «Fääns» sind mir treu in der Niederschlesischen Oberlausitz. Die Kontakte in die anderen Regionen sind zufrieden stellend angestiftet und man ist in der Uckermark und im Potsdamer Umland neugierig auf den Roman und doch fehlt es den Vereinen an dem berühmten langen Atem, um mal eine Veranstaltung ins Leben zu rufen, die aus den üblichen «Kaffeekränzchen» herausstechen.
Gute Kritiken in Print und Internet.

Großschönau-Skript: Winterschlaf

Literatur:

  1. Für die Mußestunden und Lust aufs Analysieren: Roddy Doyle, mal wieder «Henry, der Held»
  2. Für das historische Herz Tipp bekommen: Ronald Müller, «Der Spielmann» –Lesen zieht sich
  3. Für den Abend eines wirklich schrecklich anstrengenden Schultages: Barbara Wood –«Traumzeit» (da muss man wirklich keine Hirnzelle anstrengen!

Musik fürs Schreiben:

  1. Immer noch Loreena Mc Kennith, weil's draußen so kalt geworden ist
  2. Chieftains

Oktober 2010: Sümpfe-Fortsetzungsband u. Im Land der Sümpfe

Ein Jahr vergangen seit Beginn des neuesten Skriptes –unzufriedener als bei jedem vorherigen Text. Mmmh! Krise!
Finde heraus, dass Bischof Wichmann von Seeburg 1157 die Nuthe-Nieplitz-Niederung, in der ich lebe, erobert hat. (Kaum Quellenmaterial). Das eröffnet ganz neue Blickwinkel. So braucht der Romanheld nicht auf den Hoftag von Besançon ziehen, sondern hat den Konflikt hier direkt vor der Nase. Dies ermöglicht mir das Vorhaben, mit der Geschichte in der Heimat zu bleiben, dann wären allerdings Rainald von Dassel und der übersetzerstreit überflüssig, wo gerade diese Episode für das Verständnis des Verhältnisses von Barbarossa und Papst sowie die politischen Vorgehensweisen von damals hilfreich sein könnten.

Im Land der Sümpfe: Kritiken auf Forum zu Im Land der Sümpfe beziehen sich auf Namensfülle im Prolog und Slawische Wortfetzen –für den Fortsetzungsband berücksichtigen. Intensive Promotionsarbeit

Literatur: Fange so viele historische Romane an, nichts kann mich derzeit fesseln mmhph! Das lovelybooks-Forum taugt wirklich viel. Hier viele Jugendromane für den Unterricht entdeckt.

Musik: Loreena McKennitt wieder entdeckt; Katy Perry; Muse

Ende September 2010 Sümpfe-Fortsetzungsband

Otto von Wittelsbach als potentieller Gegenspieler neben Polenkönig Kraushaar stellen (?) oder wäre das zu verwirrend?
Problem: Es ist ganz nett auf Friedrich Barbarossas Hoftag, aber interessiert das den Leser?

Intensive Homepagearbeit.

Die Geschichte ist zu epenhaft, zu viele politische Ereignisse. Otto von Wittelsbach, Rainald von Dassel, (Beider Konflikt mit Otto von Freisings Chronik), Kaiser Friedrich, Knez Jaxa, Polenkönig Kraushaar ... sehr viele interessante, intrigante Figuren. Werde letztendlich Münze werfen, wer mitspielen darf, wer nicht.

Im Land der Sümpfe: Ist Ende September raus. Foren-Arbeit neues Feld, zunächst unangenehm, soviel von sich preis zu geben. Wie umgehen mit so viel Kritik. Feststellung: Die Leute kritisieren im Schriftlichen viel offener und viel ambivalenter –auch negativer –als bei Lesung.

Literatur: «Der Lord ohne Namen»

Musik: Chieftains; Muse; Agnes Obel


 
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